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Highlight 135
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Ausgabe vom 03. Mai 2002
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Meteoritensuche am Abhang
Am 1. Mai fand eine vom DLR vorbereitete Such-Expedition im Gebiet östlich von Hohenschwangau statt. Es ging darum, den Meteoriten zu finden, dessen Fall am 6. April im südlichen Bayern beobachtet wurde. In der Suchmannschaft waren neben Mitarbeitern des DLR mehrere Meteoriten-Kenner aus Deutschland und Österreich, sowie Mitarbeiter der Bergwacht von Füssen vertreten. Wie bereits im Highlight der Woche vom 12. April 2002 beschrieben, wurde ein spektakulärer Feuerball von mehreren Kameras des "Europäischen Feuerkugelnetzes" (http://www.dlr.de/feuerkugelnetz) aufgezeichnet. Mit Hilfe dieser Beobachtungen konnte nach der Auswertung aller verfügbaren Filme der Einschlagspunkt des Meteoriten auf einen Kreis von 1000 m Durchmesser im Gebiet östlich von Hohenschwangau festgelegt werden. Das Gelände ist leider sehr schwer zugänglich und teilweise sogar von Schnee bedeckt. Die steile Hanglage in 1600 m Höhe und das umfangreiche Unterholz erfordern eine Menge Konzentration und Ausdauer. Das Gelände ist auf gar keinen Fall für Halbschuhtouristen geeignet, die nebenbei nach dem Meteoriten suchen wollen. Die an der Suche beteiligte Bergwacht bittet explizit darum, dass in der Umgebung keine unkoordinierten Suchaktionen durchgeführt werden, damit sie nicht ständig hilflose Personen retten müssen. Obwohl die Suche von 10 Uhr bis 15 Uhr mit 29 Personen durchgeführt wurde, konnte der Meteorit bei dieser Expedition nicht gefunden werden. Weitere Suchaktivitäten sind in Vorbereitung. Das Bild der Woche wurde von Dr. Jürgen Oberst und Ulrich Köhler, DLR, zur Verfügung gestellt. Dr. Oberst ist der technische und wissenschaftliche Leitern des DLR-Feuerkugelnetzes. Autor: Dr. Juergen Oberst WWW-Bearbeiter: Wilfried Tost URL dieser Seite: http://solarsystem.dlr.de/HofW/nr/134/index.shtml |
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