Mars Express Mission

 
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Photo: ESA

Schon immer hat der Mars die Menschheit fasziniert. In der Vergangenheit war man zum größten Teil auf amerikanische oder russische Erkenntnisse angewiesen. Nun wird mit der Mars Express Mission ein großer Beitrag Europas zur Marsforschung geliefert. Das Hauptinteresse gilt dabei einer hochauflösenden Kartierung der Marsoberfläche. Weitere Ziele sind z.B. die Suche nach Leben und die Gewinnung von Erkenntnissen über den Mars, die auch auf Entwicklungsvorgänge der Erde Rückschlüsse geben. Viele der Aufgaben der Mars '96 Mission, wie zum Beispiel die Erfassung der Marsoberfläche in hoher Auflösung (etwa 10 m pro Bildpunkt) in Stereo und Farbe zur Vermessung des Reliefs, sind ungelöst und auch nicht durch künftige amerikanische Missionen abgedeckt, die mehr der Erforschung der Marsoberfläche durch Landegeräte und Rover gewidmet sind. Glücklicherweise exisitieren von den mit der Mars '96 Sonde verunglückten Instrumenten noch weltraumtaugliche Reservemodelle, die jetzt für die Mars Express Mission verwendet werden können. Sie müssen allerdings leichter gebaut werden, da die wissenschaftliche Nutzlast nur noch 176 kg beträgt (bei einem Gesamtgewicht einschließlich des Treibstoffs von 1042 kg). Bei Mars '96 waren es noch 6180 kg mit 812 kg Nutzlast. In der folgenden Tabelle sind die wichtigsten Experimente der Mars Express Mission aufgeführt. Die deutschen Beiträge sind die hoch auflösende Stereokamera HRSC (High Resolution Stereo Camera) zur Kartierung der Marsoberfläche in Stereo und Farbe und das Funkwellenexperiment MaRS. Bis auf das italienische Radar MARSIS mit amerikanischer Beteiligung und das MaRS-Experiment stützen sich alle Instrumente auf Reservemodelle der Mars '96 Mission.

Instrumente des Orbiters

Detaillierte Information auf der Mex Hauptseite

Instrument

Name

Principal
Investigators

Institute

ASPERA

Energetic Neutral
Atoms Analyser

R. Lundin

Swedish Institute of
Space Physics,
Kiruna, Schweden

BEAGLE-2

Geochemical Lander

C. Pillinger

Open University, Milton Keynes, Großbritannien

HRSC

High/Super Resolution
Stereo Colour Imager

G. Neukum

Freie Universität Berlin, Deutschland

MaRS

Radio Science Experiment

M. Pätzold

Universität Köln, Deutschland

MARSIS

Sub surface Sounding
Radar/Altimeter

G. Picardi

University of Rome, Italien

OMEGA

IR Mineralogical Mapping Spectrometer

J-P. Bibring

Institut d'Astrophysique
Spatiale, Orsay, Frankreich

PFS

Planetary Fourier
Spectrometer

V. Formisano

Istituto Fisica Spazio
Interplanetario, Rome, Italien

SPICAM

UV and IR Atmospheric
Spectrometer

J-L. Bertaux

Service d'Aéronomie, Verrières-le-Buisson, Frankreich

 

 

Instrumente des Landers

Die Homepage des Landers (englisch)

Gas Analyse Instrumente

Umgebungssensoren (Environmental sensors)

Die PAW (position adjustable workbench - positionierbare Arbeitsplattform) besteht aus weiteren Instrumenten:

- Stereo Kamera

- Mikroskop

- Mössbauer Spektrometer

- Röntgenstrahlungsspektrometer

- Schaber (Zur Vorbereitung der Meßflächen und Proben verfügt die PAW über ein Gerät zum Schaben und Bohren.)

- Maulwurf (Mit dem aus Deutschland stammenden Maulwurf können Bodenproben aus einer Tiefe von bis zu 2 Metern zu den Meßinstrumenten gebracht werden.)


 
 
Autor: Dennis Reiß WWW-Bearbeiter: Dennis Reiß 
Letzte Änderung: Wednesday, 07-Jul-2004 15:18:58 CEST