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Dieses Höhenrelief, dargestellt mit künstlicher Beleuchtung und
Schattenwurf zur Visualisierung relativer Höhenunterschiede, zeigt den
Krater Cilix auf dem Jupitermond Europa. Norden ist oben im Bild. Die
Beleuchtung wird von rechts (Osten) unter einem künstlich
herbeigeführten angenommenen Sonnenstand von 60 Grad über dem
Horizont simuliert. Für die Darstellung wurden mehrere Aufnahmen von
Cilix mit unterschiedlichen Beobachtungsgeometrien kombiniert, um ein
dreidimensionales Modell der Oberfläche zu erzeugen.
Die Einschlagsstruktur Cilix befindet sich ungefähr am 180.
Längengrad nahe des Äquators von Europa. Der Krater hat einen
Durchmesser von 20 Kilometern und seine Ränder ragen bis in Höhen von
500 Metern über der Umgebung. In dieselben Höhenzonen erhebt sich das
Massiv im Zentrum des Kraters. Während der westliche Kraterrand ein
Abrutschen der Kraterwälle zeigt, kann dies am gegenüberliegenden
Rand nicht beobachtet werden. Der Kraterboden scheint sich aufgewölbt zu
haben. Bei den linearen Strukturen in der Abbildung könnte es sich um im
Höhenmodell nicht aufgelöste double rides handeln.
Die Stereoansicht kombiniert Bilder, die aus unterschiedlichen Kamerapositionen
heraus aufgenommen wurden. Solch ein dreidimensionales Modell entspricht den
räumlichen Ansichten, die in unserem Gehirn aus den Bildern des rechten
und linken Auges entstehen. Die Abbildung zeigt gleichförmig graue
Flecken, schwarz umrandet an den Stellen an denen Lücken in den
Ausgangsdaten eine Berechnung des dreidimensionalen Höhenmodells
verhinderte. Die beste Auflösung beträgt 65 Meter pro Bildelement.
Die Stereobilder wurden am 31. Mai 1998 aus einer Entfernung von 12.300 bzw.
4.500 Kilometern vom digitalen Kamerasystem an Bord der Raumsonde Galileo
aufgenommen.
This shaded relief highlights relative elevations around Cilix crater on
Jupiter's moon, Europa. North is to the top of the picture which was created
by shading a model of the surface with the brightnesses resulting from
artificial illumination. The sun illumination was artificially computed to be
shining from the right (east) while 60 degrees above the horizon. Several
images of Cilix, obtained at varying viewing geometries are combined to
calculate a three dimensional surface model.
The Cilix impact structure is situated at about 180 degrees longitude near
Europa's equator. The crater is 20 kilometers (12 miles) across, with rims as
high as 500 meters (545 yards). The massif near the crater center is as high as
the rim. While the western portion of the rim shows pronounced slumping of the
crater walls, the opposite rim does not. The crater floor appears to have
rebounded into a domed shape. Linear ridges in the shaded relief may be double
ridges which are not fully resolved by the topographic model.
The stereo perspective combines images obtained from different camera
positions. Such a three dimensional model is similar to the three dimensional
scenes our brains construct from images seen by the left and right eyes. The
figure uses uniformly grey patches, outlined in black, to indicate locations
where gaps in the data prevented three dimensional modelling. The best
resolution is 65 meters per picture element. The stereo images were taken on
May 31st, 1998 at ranges of 12,300 kilometers (7,650 miles) and 4,500
kilometers (2,800 miles) by the Solid State Imaging (SSI) system on NASA's
Galileo spacecraft.
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