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PIA01662 - 18. Januar 1999 / January 18, 1999

Topographie in der Umgebung des Kraters Cilix auf Europa
Topography around Europa's Cilix crater

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Dieses Höhenrelief, dargestellt mit künstlicher Beleuchtung und Schattenwurf zur Visualisierung relativer Höhenunterschiede, zeigt den Krater Cilix auf dem Jupitermond Europa. Norden ist oben im Bild. Die Beleuchtung wird von rechts (Osten) unter einem künstlich herbeigeführten angenommenen Sonnenstand von 60 Grad über dem Horizont simuliert. Für die Darstellung wurden mehrere Aufnahmen von Cilix mit unterschiedlichen Beobachtungsgeometrien kombiniert, um ein dreidimensionales Modell der Oberfläche zu erzeugen.
Die Einschlagsstruktur Cilix befindet sich ungefähr am 180. Längengrad nahe des Äquators von Europa. Der Krater hat einen Durchmesser von 20 Kilometern und seine Ränder ragen bis in Höhen von 500 Metern über der Umgebung. In dieselben Höhenzonen erhebt sich das Massiv im Zentrum des Kraters. Während der westliche Kraterrand ein Abrutschen der Kraterwälle zeigt, kann dies am gegenüberliegenden Rand nicht beobachtet werden. Der Kraterboden scheint sich aufgewölbt zu haben. Bei den linearen Strukturen in der Abbildung könnte es sich um im Höhenmodell nicht aufgelöste double rides handeln.
Die Stereoansicht kombiniert Bilder, die aus unterschiedlichen Kamerapositionen heraus aufgenommen wurden. Solch ein dreidimensionales Modell entspricht den räumlichen Ansichten, die in unserem Gehirn aus den Bildern des rechten und linken Auges entstehen. Die Abbildung zeigt gleichförmig graue Flecken, schwarz umrandet an den Stellen an denen Lücken in den Ausgangsdaten eine Berechnung des dreidimensionalen Höhenmodells verhinderte. Die beste Auflösung beträgt 65 Meter pro Bildelement. Die Stereobilder wurden am 31. Mai 1998 aus einer Entfernung von 12.300 bzw. 4.500 Kilometern vom digitalen Kamerasystem an Bord der Raumsonde Galileo aufgenommen.

This shaded relief highlights relative elevations around Cilix crater on Jupiter's moon, Europa. North is to the top of the picture which was created by shading a model of the surface with the brightnesses resulting from artificial illumination. The sun illumination was artificially computed to be shining from the right (east) while 60 degrees above the horizon. Several images of Cilix, obtained at varying viewing geometries are combined to calculate a three dimensional surface model.
The Cilix impact structure is situated at about 180 degrees longitude near Europa's equator. The crater is 20 kilometers (12 miles) across, with rims as high as 500 meters (545 yards). The massif near the crater center is as high as the rim. While the western portion of the rim shows pronounced slumping of the crater walls, the opposite rim does not. The crater floor appears to have rebounded into a domed shape. Linear ridges in the shaded relief may be double ridges which are not fully resolved by the topographic model.
The stereo perspective combines images obtained from different camera positions. Such a three dimensional model is similar to the three dimensional scenes our brains construct from images seen by the left and right eyes. The figure uses uniformly grey patches, outlined in black, to indicate locations where gaps in the data prevented three dimensional modelling. The best resolution is 65 meters per picture element. The stereo images were taken on May 31st, 1998 at ranges of 12,300 kilometers (7,650 miles) and 4,500 kilometers (2,800 miles) by the Solid State Imaging (SSI) system on NASA's Galileo spacecraft.


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Autor: Ulrich Köhler, Susanne Pieth WWW-Bearbeiter: Arne Schönwald
Letzte Änderung: Friday, 02-Jul-2004 14:26:08 CEST
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