Zum Inhalt springen Zur Navigation springen
Zeige Navigation

Zusammenstellung ausgewählter Bilder zu Jupiter und seinen Monden, die um weiterführenden Links mit der Möglichkeit des Downloads ergänzt wurden.

  • Maßstabsgerechte Zusammenstellung der vier Galileischen Monde

    Maßstabsgerechte Zusammenstellung der vier Galileischen Monde

    Auf diesem "Familienfoto" sind die vier Galileischen Monde maßstabsgerecht gezeigt. Diese vier größten Jupitermonde in der Reihenfolge ihres Abstandes von Jupiter sind (von links nach rechts) Io, Europa, Ganymed und Callisto.

    Diese globalen Ansichten zeigen die von Jupiter abgewandte Seite des vulkanisch aktiven Mondes Io, den Eismond Europa, die Jupiter zugewandte Seite von Ganymed und den mit vielen Kratern bedeckten Callisto. Die äußere Erscheinung dieser Monde ist erstaunlich verschieden obwohl sich alle in nur geringer Entfernung zu Jupiter befinden (350.000 km für Io, 1.800.000 km für Callisto). Diese Aufnahmen wurden während verschiedener Orbits unter sehr geringen "Phasen"-Winkeln (Winkel zwischen Sonnenstrahlen, Mondoberfläche und Kamera) aufgenommen, so daß die Sonne die Jupitermonde aus einer Position direkt hinter der Sonde beleuchtet, in gleicher Weise wie wir den Vollmond von der Erde aus sehen. Die Farben sind verstärkt, um feine Farbunterschiede der Oberflächenmerkmale hervorzuheben. Norden ist in allen Bildern oben. Die Bilder wurden mit dem digitalen Kamerasystem der Sonde Galileo gewonnen.

    Bild: NASA/JPL/DLR

    Read more

  • Vergleich der Oberflächen der Galileischen Monde

    Vergleich der Oberflächen der Galileischen Monde

    The top row displays the correct relative sizes of the Galilean satellites in global views. In these relatively low resolution images the smallest features that can be seen are about 20 kilometers in size. These views show how the surfaces have been affected on the largest scales by either tectonic or volcanic changes in the interiors of the moons or by deposition from the exterior environment. In the middle row the picture resolutions are up to ten times higher and are suitable for investigations of the dominant regional features that are seen, such as fields of volcanic caulderas on Io (the black spots), tidally induced cracks thousands of kilometers long on Europa, bright grooved regions on Ganymede's extended surface, and enormous impact basins on Callisto due to hypervelocity impacts with primitive comets or asteroids. The bottom row displays views typical of the highest resolutions that have been achieved (up to about 20 meters) and which are used to study the nature and physical origins of individual structures on the surface, such as the individual vents from which volcanic plumes originate on Io, the ridges that are everywhere on Europa, the fractured and pulled apart grooved terrain on Ganymede, or the heavily eroded and mantled craters on Callisto.

    The colors in several of these images represent views in spectral regions that are not visible to the eye. They show either differences in surface chemical composition or changes in the way the surface reflects sunlight. For example in the left middle image, bright red depicts material newly ejected from an active volcano on Io and the surrounding yellow materials are older sulphur deposits. The picture to its right shows enormous cracks in the ice shell that forms the surface of Europa. Blue represents ice and reddish areas probably represent a thin coating of darker material ejected by ice volcanoes that occur along the cracks.

    North is to the top of the pictures. The top row shows global color views of all satellites which have been scaled to about 10 kilometers (km) per picture element (pixel). The middle row shows regional color views, each covering an area about 1000 km by 750 km and scaled to about 1.8 km per pixel. The bottom row shows black and white views covering areas about 100 km by 75 km and scaled to about 180 meters per pixel.

    Bild: NASA/JPL/DLR

    Read more

  • Europa, Ganymed und Callisto: Vergleich der Oberflächen bei hoher räumlicher Auflösung

    Europa, Ganymed und Callisto: Vergleich der Oberflächen bei hoher räumlicher Auflösung

    Die Aufnahmen zeigen einen Vergleich der drei Eismonde Jupiters, Europa, Ganymed und Callisto bei einer Auflösung von 150 Metern pro Bildelement. Trotz der gleichen Sonnenentfernung von 0,8 Milliarden Kilometern zeigen ihre Oberflächen dramatische Unterschiede. Callisto ist gesprenkelt mit Einschlagskratern und von einem Mantel aus dunklem Material bedeckt, dessen Ursprung bis jetzt nicht geklärt ist. Es scheint, daß dieses Material kleine Krater erodiert oder bedeckt. Ganymeds Landschaften sind ebenfalls teilweise von Kratern geformt, aber, im Unterschied zu Callisto, haben auf Ganymed auch tektonische Verformungen stark an Einfluß gehabt. Im Gegensatz zu Ganymed und Callisto hat Europa eine nur von wenigen Kratern bedeckte Oberfläche, ein Zeichen dafür, daß geologische Prozesse auch in der näheren Vergangenheit aktiv waren. Global betrachtet sind von Höhenrücken durchzogene Ebenen und die als "gesprenkeltes Terrain" bezeichnete Landschaftsform dominierend. In den abgebildeten Aufnahmen überwiegen ältere Höhenrücken während sich ein kleiner Teil des jüngeren "gesprenkelten Terrains" links unterhalb des Bildmitte findet.

    Während das Alter aller drei Monde auf 4,5 Milliarden Jahre (entsprechend dem Alter des Sonnensystems) geschätzt wird, wird über das Alter der Oberfläche, d.h. der Zeitraum seit der letzten großen geologischen Umgestaltung, noch diskutiert. Ohne Proben der Oberfläche direkt untersuchen zu können sind Kraterdichtemessungen die einzige Methode einer Altersbestimmung. Dafür sind Annahmen über die Einschlagshäufigkeiten notwendig, die auf theoretischen Modellen und Beobachtungen von potentiellen Einschlagskandidaten beruhen. Dafür kommen sowohl Asteroiden als auch Kometen in Frage. Asteroiden waren sehr häufig in der Frühzeit unseres Sonnensystems, ihre Zahl hat jedoch stark abgenommen. Die Anzahl der Kometen und damit ihre Einschlagswahrscheinlichkeit ist dagegen vergleichsweise konstant geblieben.

    Bild: NASA/JPL/DLR

    Read more

  • Kleine Jupitermonde Thebe, Amalthea und Metis

    Kleine Jupitermonde Thebe, Amalthea und Metis

    Diese Aufnahmen der inneren Jupitermonde Thebe, Amalthea und Metis (von links nach rechts) haben die höchste Auflösung, die bisher von diesen kleinen unregelmäßig geformten Monden gewonnen werden konnte. Sie wurden im Januar 2000 mit dem digitalen Kamerasystem an Bord der NASA-Sonde Galileo aufgenommen. Die kleinsten erkennbaren Details haben eine Größe von 2 km für Thebe, 2,4 km für Amalthea und 3 km für Metis.

    Die Monde sind in ihren korrekten relativen Größen dargestellt, und die Sonne beleuchtet sie von rechts. Es sind jeweils die Seiten der Monde dargestellt, die permanent von Jupiter abgewandt sind. Norden ist in allen Aufnahmen oben. Der auffällige Einschlagskrater auf Thebe ist etwa 40 km groß und hat den vorläufigen Namen Zethus erhalten. Die große helle Region in der Nähe des Südpols von Amalthea ist die Stelle mit dem hellsten Oberflächenmaterial von allen drei Monden. Dieses ungewöhnliche Material, das sich im Inneren des großen Kraters Gaea befindet, ist stark überbelichtet. Deshalb erscheint das helle Gebiet auf dieser Aufnahme etwas größer, als es tatsächlich ist. Auffällig ist auch die "muschel-" oder "sägezahnähnliche" Form des Terminators auf Amalthea (der Linie zwischen Tag und Nacht am linken Rand der Amalthea-Scheibe), was darauf hindeutet, dass die Oberfläche zum Teil sehr rauh ist, mit vielen kleinen Hügeln und Tälern.

    Bild: NASA/JPL/Cornell University

    Read more

  • Jupiters kleine innere Monde im Größenvergleich

    Jupiters kleine innere Monde im Größenvergleich

    Dies sind die besten Aufnahmen der kleinen inneren Jupitermonde, die mit dem digitalen Kamerasystem der Galileo-Sonde gewonnen wurden. Von links nach rechts, mit abnehmenden Abstand zu Jupiter sind das Thebe, Amalthea, Adrastea und Metis, die im gleichen Maßstab wie Long Island, eine Halbinsel vor der amerikanischen Ostküste mit einer Länge von 190 km, abgebildet sind. Da die Monde sehr klein sind, ist auch ihre Anziehungskraft an der Oberfläche sehr gering: ein Mensch, der auf der Erde etwa 75 kg wiegt, würde auf Amalthea nur ein halbes Kilo und auf Adrastea etwa gar nur 30 g wiegen. Auf der Oberfläche der größeren Monde sind große Krater mit 35-90 km Durchmesser auffällig, die das Ergebnis von Einschlägen durch Asteroiden- und Kometenfragmente sind.

    Bild: NASA/JPL/Cornell University

    Read more

  • Jupitermond Io, Aufnahmen von Voyager und Galileo im Vergleich

    Jupitermond Io, Aufnahmen von Voyager und Galileo im Vergleich

    Shown here is a comparison of a Galileo color image (right) of Jupiter's moon Io, with a Voyager mosaic (left) reprojected to the same geometry as the Galileo image. The image on the right was obtained by the Galileo spacecraft's imaging camera on September 7th, 1996; the mosaic on the left was obtained by the Voyager spacecraft in 1979. Color is synthesized from green and violet filters only in both cases, as these are the only two filters that are reasonably similar between Voyager and Galileo. Many surface changes can be seen due to volcanic activity from 1979 to 1996. North is to the top of both frames. Galileo was about 487,000 kilometers from Io on September 7, 1996.

    Bild: NASA/JPL/University of Arizona

    Read more

  • Io als Halbmond mit einem Vulkanausbruch am Rand

    Io als Halbmond mit einem Vulkanausbruch am Rand

    This color image, acquired during Galileo's ninth orbit around Jupiter, shows two volcanic plumes on Io. One plume was captured on the bright limb or edge of the moon, erupting over a caldera (volcanic depression) named Pillan Patera. The plume seen by Galileo is 140 kilometers high, and was also detected by the Hubble Space Telescope. The Galileo spacecraft will pass almost directly over Pillan Patera in 1999 at a range of only 600 kilometers. The second plume, seen near the terminator, the boundary between day and night, is called Prometheus after the Greek fire god). The shadow of the airborne plume can be seen extending to the right of the eruption vent. (The vent is near the center of the bright and dark rings). Plumes on Io have a blue color, so the plume shadow is reddish. The Prometheus plume can be seen in every Galileo image with the appropriate geometry, as well as every such Voyager image acquired in 1979. It is possible that this plume has been continuously active for more than 18 years. In contrast, a plume has never been seen at Pillan Patera prior to the recent Galileo and HST images.

    Color images from orbit C9 have been merged with a high resolution mosaic of images acquired in various orbits to enhance the surface detail. North is to the top of the picture. The resolution is about 2 kilometers per picture element. This composite uses images taken with the green, violet, and near-infrared filters of the Solid State Imaging (CCD) system on NASA's Galileo spacecraft. The C9 images were obtained on June 28, 1997 at a range of more than 600,000 kilometers .

    Bild: NASA/JPL/University of Arizona

    Read more

  • Io, Pele-Hemisphäre nach den Veränderungen durch Pillan

    Io, Pele-Hemisphäre nach den Veränderungen durch Pillan

    Diese globale Ansicht des Jupitermondes Io wurde während der zehnten Jupiterumrundung mit der NASA-Sonde Galileo gewonnen. Io, etwas größer als der Erdmond, ist der vulkanisch aktivste Körper im Sonnensystem. In diesem farbverstärkten Bildmosaik erscheinen Schwefeldoxid-Ablagerungen weiß während gelbliche und bräunliche Töne wahrscheinlich auf andere schwefelhaltige Materialien zurückzuführen sind. Helle rote Gebiete, wie der auffällige Ring um Pele, und "schwarze" Flecken mit geringerer Helligkeit markieren Gebiete jüngster vulkanischer Aktivität und stehen gewöhnlich im Zusammenhang mit hohen Temperaturen und Oberflächenveränderungen. Eine der dramatischsten Veränderungen ist das Auftreten eines neuen dunklen Flecks (obere rechte Ecke von Pele), der einen Durchmesser von 400 km hat und Pillan Patera genannt wird. Auf Bildern, die 5 Monate früher gewonnen wurden, existierte dieser Fleck noch nicht, aber auf Aufnahmen von Galileo von der neunten Jupiterumrundung ist an dieser Stelle eine 120 km hohe Rauchfahne eines Vulkanausbruchs zu sehen. Norden ist im Bild oben. Es wurde am 19. September 1997 aus einer Entfernung von mehr als 500.000 km mit dem digitalen Kamerasystem der NASA-Sonde Galileo gewonnen.

    Bild: NASA/JPL/University of Arizona

    Read more

  • Io, helle Lavakanäle von der Caldera Emakong

    Io, helle Lavakanäle von der Caldera Emakong

    Dieses Bild vom Jupitermond Io zeigt einen hellen Lavastrom mit einem deutlich erkennbaren dunklen Kanal in der Mitte. Es wurde am 25. November 1999 von der Sonde Galileo aufgenommen. Solche sich windenden Kanäle sind häufig an flachen Steigungen in sich relativ schnell bewegenden Lavaströmen auf der Erde zu sehen. Die Form der Ränder ist charakteristisch für sehr flüssige Lava, die sich ihren Weg in jeden Winkel und jede Spalte bahnen kann. Ungewöhnlich an diesem Lavastrom ist seine helle Farbe - die meisten Lavaströme auf Io und den anderen Planeten sind dunkel. Daraus vermuten die Galileo-Wissenschaftler, daß eher Schwefel als silikatisches Gestein im Lavastrom vorkommt. Der Lavastrom scheint von einer Caldera namens Emakong auszugehen, die sich unter der linken Ecke des Bildes befindet.

    Norden ist oben links im Bild, und die Sonne bescheint die Oberfläche von einer Position fast hinter dem Raumschiff. Das Bild liegt bei 3,7° südlicher Breite und 117,4° westlicher Länge und überdeckt eine Fläche von ungefähr 120 mal 40 km. Die Auflösung beträgt 150 m pro Bildelement. Das Bild wurde mit der digitalen Kamera an Bord der NASA-Raumsonde Galileo aus einer Entfernung von 15.000 km aufgenommen.

    Bild: NASA/JPL/University of Arizona

    Read more

  • Vulkanausbrüche bei Tvashtar Catena auf Io

    Vulkanausbrüche bei Tvashtar Catena auf Io

    Dieses Bild einer aktiven vulkanischen Eruption entstand am 22. Februar 2000, als die NASA-Raumsonde Galileo an Io vorbeiflog. Das Bild zeigt Tvashtar Catena, eine Kette riesiger vulkanischer Calderen bei 60° nördlicher Breite und 120° westlicher Länge auf Io. Tvashtar war im letzten November der Ort einer gewaltigen Eruption, die beim 25. Umlauf in Aktion aufgenommen wurde. Ein dunkler, "L"-förmiger Lavastrom links von der Mitte in diesem kürzlich entstandenen Bild markiert die Stelle der Eruption vom November. Weiße und orangefarbene Gebiete auf der linken Seite des Bildes markieren frisch ausgeworfene Lava, die man in diesem Falschfarbenbild aufgrund der Infrarotstrahlung sehen kann. Die beiden kleinen hellen Flecken sind Gebiete, wo geschmolzenes Gestein an den Spitzen der Lavaflüsse zu Tage getreten ist. Das größere orange und gelbe Band ist ein sich abkühlender Lavafluss von über 60 Kilometer Länge. Dunkle, diffuse Ablagerungen in der Umgebung der aktiven Lava sind erst vor sehr kurzer Zeit - nach dem 26. November 1999 - entstanden.

    Dieses Farbmosaik entstand durch Kombination von Bildern der Galileo Kamera aus den Spektralbereichen Nahes Infrarot, Clear, und Violett (geringfügig mehr, als der sichtbare Spektralbereich) und wurde zusätzlich bearbeitet, um feine Farbvariationen hervorzuheben. Für die hellen orangenen, gelben, und weißen Gebiete links im Mosaik wurden Bilder aus zwei zusätzlichen Infrarotfiltern benutzt, um Temperaturunterschiede zu zeigen, wobei orange das kälteste Material und weiß das heißeste Material markiert.

    Dieses Bild umfasst ein Gebiet von etwa 250 km. Norden ist im Bild oben und die Sonne beleuchtet die Region von Westen (links).

    Bild: NASA/JPL/University of Arizona

    Read more

  • Io, globale Ansicht in Falschfarben

    Io, globale Ansicht in Falschfarben

    Die bis zum jetzigen Zeitpunkt nächste Annäherung der Raumsonde Galileo an den Jupitermond Io am 3. Juli 1999 hat Aufnahmen mit der höchsten Auflösung seit dem Beginn der Mission erbracht. Dieses Farbmosaik besteht aus Aufnahmen mit Filtern im nahen Infrarot, im grünen und violetten Spektralbereich (eine Spanne die etwas größer ist, als die mit dem menschlichen Auge erfassbare). Das Bild wurde prozessiert um subtile Farbunterschiede hervorzuheben. Die Oberfläche von Io ist zum großen Teil geprägt von Pastellfarben, gesprenkelt mit schwarzen, braunen, grünen, orangen und roten Gebieten nahe den aktiven vulkanischen Zentren. Die verbesserte Bildauflösung enthüllt farbige Gebiete geringer Ausdehnung, die vorher nicht erkennbar waren und die Hinweise liefern, daß die Laven und Schwefelablagerungen aus komplexen Mischungen bestehen. Einige der hellen (weißen) Ablagerungen in polareren Breiten (oben und unten im Bild) haben eine nahezu ätherische Qualität, ähnlich wie eine transparente Frostschicht, die das darunterliegende Land bedeckt. Rote Gebiete wurden bisher nur als diffuse Ablagerungen beobachtet. Jetzt jedoch erscheint es, als ob diese sowohl als diffuse Strukturen, wie auch als klar abgegrenzte lineare Strukturen auftreten. Einige der vulkanischen Zentren haben helle und farbenprächtige Lavaflüsse. Ihre Lava besteht eventuell aus Schwefel (an Stelle von Silikaten). In dieser Region kann man helles, weißen Material erkennen, welches von linearen Bruchstrukturen und Klippen entwichen zu sein scheint.

    Ein Vergleich dieses Bildes mit früheren Aufnahmen von Galileo zeigt viel Veränderungen, verursacht durch fortwährende Umgestaltung durch Vulkanismus.

    Norden ist oben im Bild und die Sonne steht nahezu direkt hinter der Raumsonde. Die Bildmitte befindet sich bei 0,3 Grad nördlicher Breite und 137,5 Grad westlicher Länge. Die Entfernung zum Zeitpunkt der Aufnahme betrug ca. 130 000 km und stammt von der SSI-Kamera an Bord von Galileo.

    Bild: NASA/JPL/University of Arizona

    Read more

  • Io, Quellen vulkanischer Eruptionsfontänen in der Nähe von Prometheus

    Io, Quellen vulkanischer Eruptionsfontänen in der Nähe von Prometheus

    Prometheus ist ein "Altvertrauter" unter Io's zahlreichen aktiven Vulkanen. Regelmäßig wurde von Voyager und Galileo eine breite, regenschirmähnlich geformte Eruptionsfontäne aus Gas und Staub über Prometheus beobachtet. Der Vulkan ist von einem markanten, kreisförmigen Ring aus hellem Schwefeldioxid umgeben, welcher offensichtlich aus Ablagerungen der Eruptionsfontäne besteht. Dennoch blieb der Ursprung der Eruptionsfontäne für lange Zeit ein Rätsel: Wo ist die Öffnung, von der all das Gas und der Staub stammen?

    Einige Hinweise liefert dieses Falschfarbenbild, das eine Auflösung von 170 Metern pro Bildpunkt besitzt und von der Galileosonde am 22. Februar 2000 aufgenommen wurde. Rechts im Bild ist eine dunkle, halbkreisförmige, lavagefuellte Caldera zu sehen. In ihrem südlichen Teil liegt ein Spalt, von dem aus dunkle Lava in westlicher Richtung (nach links im Bild) geflossen ist. Die Lavaflüsse erstrecken sich bis zu einer Entfernung von 90 Kilometern von der Quelle. Helle Flecken, die wahrscheinlich aus Schwefeldioxid bestehen, sind an mehreren Stellen entlang der Ränder sichtbar. Zwei dieser Flecken (nahe der oberen linken Ecke der dunklen Lava, dort wo der Fluss am weitesten vorgedrungen ist) zeigen schwache blaue Nebel, die von atmosphärischem Staub herrühren, der von den Eruptionsfontänen mitgerissen wurde. Die Flecken sind Orte, an denen frische Lava über die umgebenden Ebenen geflossen ist; sie waren noch nicht vorhanden, als Galileo die Region einige Monate zuvor fotografiert hatte. Galileo-Wissenschaftler untersuchen nun, ob die Aufheizung der flüchtigen, schwefeldioxidreichen Ebenen durch übergelaufene heiße Lava für die beständige Eruptionsaktivität in der Nähe von Prometheus verantwortlich sein könnte.

    Bild: NASA/JPL/University of Arizona

    Read more

  • Eruption des Vulkans Pele auf Io

    Eruption des Vulkans Pele auf Io

    The eruption of Pele on Jupiter's moon Io. The volcanic plume rises 300 kilometers above the surface in an umbrella-like shape. The plume fallout covers an area the size of Alaska. The vent is a dark spot just north of the triangular-shaped plateau (right center). To the left, the surface is covered by colorful lava flows rich in sulfur.

    Bild: NASA/JPL/USGS

    Read more

  • Kraterkette auf Io mit insgesamt 9 Paterae von Chaac Patera bis Camaxtli Patera

    Kraterkette auf Io mit insgesamt 9 Paterae von Chaac Patera bis Camaxtli Patera

    Die meisten der 12 Bilder dieses Mosaiks wurden am 22. Februar 2000 von der Galileo-Sonde der NASA aufgenommen. Es wurde mit niedriger aufgelösten Farbdaten kombiniert. Das Mosaik überdeckt die Region von Chaac Patera (die auf der linken Seite gelegene Vertiefung mit grünlichem Boden) bis Camaxtli Patera (die oben rechts gelegene Vertiefung mit einem dunklen Halo). Mindestens neun weitere Vertiefungen (Paterae) sind erkennbar.

    Das Mosaik überdeckt die Region von 7° bis 18° nördlicher Breite und 130° bis 160° westlicher Länge bei einer Gesamtbreite von 850 Kilometern. Die Bilder besitzen eine Auflösung von 186 Metern pro Bildpunkt. Die Sonne steht fast senkrecht über der Landschaft (exakter: 12° in Richtung Süden), so dass die meisten Helligkeitsvariationen im Bild durch unterschiedliche Oberflächenmaterialien und nicht durch Schattenwürfe im Gelände bedingt sind. Der Farbkontrast des Bildes wurde stark erhöht.

    Bild: NASA/JPL/University of Arizona

    Read more

  • Io mit Vulkanausbruch und Europa als Sicheln

    Io mit Vulkanausbruch und Europa als Sicheln

    This beautiful image of the crescents of volcanic Io and more sedate Europa is a combination of two New Horizons images taken March 2, 2007. A lower-resolution color image snapped by the Multispectral Visual Imaging Camera (MVIC) at 10:34 universal time (UT) has been merged with a higher-resolution black-and-white image taken by the Long Range Reconnaissance Imager (LORRI) at 10:23 UT.

    This image was taken from a range of 4.6 million kilometers from Io and 3.8 million kilometers from Europa. Although the moons appear close together in this view, a gulf of 790,000 kilometers separates them. Io's night side is lit up by light reflected from Jupiter, which is off the frame to the right. Europa's night side is dark, in contrast to Io, because this side of Europa faces away from Jupiter.

    Here Io steals the show with its beautiful display of volcanic activity. Three volcanic plumes are visible. Most conspicuous is the enormous 300-kilometer high plume from the Tvashtar volcano at the 11 o'clock position on Io's disk. Two much smaller plumes are also visible: that from the volcano Prometheus, at the 9 o'clock position on the edge of Io's disk, and from the volcano Amirani, seen between Prometheus and Tvashtar along Io's terminator (the line dividing day and night). The Tvashtar plume appears blue because of the scattering of light by tiny dust particles ejected by the volcanoes, similar to the blue appearance of smoke. In addition, the contrasting red glow of hot lava can be seen at the source of the Tvashtar plume.

    Bild: NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Southwest Research Institute

    Read more

  • Aktive Vulkane auf dem Jupitermond Io

    Aktive Vulkane auf dem Jupitermond Io

    This color image, acquired during Galileo's ninth orbit around Jupiter, shows two volcanic plumes on Io. One plume was captured on the bright limb or edge of the moon (see inset at upper right), erupting over a caldera (volcanic depression) named Pillan Patera after a South American god of thunder, fire and volcanoes. The plume seen by Galileo is 140 kilometers high and was also detected by the Hubble Space Telescope. The Galileo spacecraft will pass almost directly over Pillan Patera in 1999 at a range of only 600 kilometers.

    The second plume, seen near the terminator (boundary between day and night), is called Prometheus after the Greek fire god (see inset at lower right). The shadow of the 75-kilometer high airborne plume can be seen extending to the right of the eruption vent. The vent is near the center of the bright and dark rings. Plumes on Io have a blue color, so the plume shadow is reddish. The Prometheus plume can be seen in every Galileo image with the appropriate geometry, as well as every such Voyager image acquired in 1979. It is possible that this plume has been continuously active for more than 18 years. In contrast, a plume has never been seen at Pillan Patera prior to the recent Galileo and Hubble Space Telescope images.

    North is toward the top of the picture. The resolution is about 6 kilometers per picture element. This composite uses images taken with the green, violet and near infrared filters of the solid state imaging (CCD) system on NASA's Galileo spacecraft. The images were obtained on June 28, 1997, at a range of more than 600,000 kilometers.

    Bild: NASA/JPL

    Read more

  • Tohil Mons auf Io bei niedrigem Sonnenstand mit gut erkennbarer Topographie

    Tohil Mons auf Io bei niedrigem Sonnenstand mit gut erkennbarer Topographie

    Dramatische Schattenwürfe über einer gebirgigen Landschaft auf Jupiters Mond Io enthüllen topographische Details einer Bergspitze, die den Namen "Tohil Mons" trägt. Die Aufnahmen stammen von der Galileo-Sonde der NASA und wurden im Oktober 2001 aufgenommen.

    Tohil Mons erhebt sich 5,4 km über die Io-Oberfläche, wie aus der Analyse von Stereobildern aus früheren Galileo-Vorbeiflügen hervorgeht. Die neuen Bilder mit einer Auflösung von 330 Metern pro Bildelement wurden aufgenommen, als die Sonne tief am Himmel stand und daher deutliche Schatten hervorrief. Norden zeigt im Bild nach oben, und die Sonne beleuchtet die Szenerie von oben rechts. Die erkennbaren topographischen Formen umfassen einen geradlinig verlaufenden Bergrücken, der sich von der Bergspitze nach Südwesten erstreckt, dazu 500 bis 850 Meter hohe Klippen im Nordwesten, und eine seltsame Mulde unmittelbar östlich der Bergspitze.

    Weiter ungeklärt blieben bislang wichtige Fragen wie diejenige nach der Entstehung der Berge auf Io. Auch ist noch unklar, in welchem Zusammenhang sie zu den weit verbreiteten Vulkanen stehen. Obwohl Io vulkanisch hoch aktiv ist, sind anscheinend nur wenige der Berge Vulkane. Allerdings befinden sich zwei Vulkankrater direkt nordöstlich der Tohil-Bergspitze, ein kleinerer mit dunklem Boden, und ein größerer genau am Rand des Bildes. Außerdem lässt die Form der Mulde unmittelbar östlich der Bergspitze auf einen vulkanischen Ursprung schließen.

    Das Bildzentrum liegt bei 28° südlicher Breite und 161° westlicher Länge.

    Bild: NASA/JPL/University of Arizona

    Read more

  • Vulkanische Vertiefung Tupan Patera auf Io in nahe Echtfarbdarstellung

    Vulkanische Vertiefung Tupan Patera auf Io in nahe Echtfarbdarstellung

    Dieses Bild der NASA Sonde Galileo von einem Vulkankrater mit Namen Tupan Patera auf Jupiters Mond Io zeigt in prächtigen Farben unterschiedliche Produkte der Wechselwirkung von Lava mit schwefelreichem Material.

    Der Farbkontrast des Bildes ist nur wenig verstärkt im Vergleich mit dem, was das menschliche Auge tatsächlich sehen würde. Tupan Patera war früher als aktiver heißer Fleck ("Hot Spot") zu sehen. Dieses Bild, aufgenommen im Oktober 2001 mit einer Auflösung von 135 Meter pro Bildelement, zeigt die komplexe Natur des Kraters. Tupan ist nun klar als vulkanische Vertiefung zu erkennen. Sie ist ungefähr 75 km breit und umgeben von Klippen von ungefähr 900 m Höhe. Im Krater befindet sich ein großes Gebiet, das höher liegen muss als der Rest des Kraterbodens, da es nicht durch dunkle Lava bedeckt ist. Große Teile dieses Gebiets sind mit einer diffusen roten Ablagerung überzogen, die sich vermutlich durch Kondensation von aus vulkanischen Öffnungen entwichenem Schwefelgas gebildet hat. Der Boden von Tupan weist ein unnatürlich wirkendes Muster auf, das aus tiefschwarzem, grünem, rotem und gelbem Material besteht. Das schwarze Material ist frische, noch warme Lava. Das gelbe Material, so wird vermutet, ist eine Mischung aus Schwefelverbindungen, und das grüne Material scheint sich dort zu bilden, wo roter Schwefel mit dunklen Laven in Verbindung tritt.

    Norden ist im Bild oben und die Sonne bescheint die Oberfläche von oben rechts.

    Bild: NASA/JPL/University of Arizona

    Read more

  • Jupitermond Callisto in Falschfarben, Voyager 2

    Jupitermond Callisto in Falschfarben, Voyager 2

    This false color picture of Callisto was taken by Voyager 2 on July 7, 1979 at a range of 1,094,666 kilometers (677,000 miles) and is centered on 11 degrees N and 171 degrees W. This rendition uses an ultraviolet image for the blue component. Because the surface displays regional contrast in UV, variations in surface materials are apparent. Notice in particular the dark blue haloes which surround bright craters in the eastern hemisphere. The surface of Callisto is the most heavily cratered of the Galilean satellites and resembles ancient heavily cratered terrains on the moon, Mercury and Mars. The bright areas are ejecta thrown out by relatively young impact craters. A large ringed structure, probably an impact basin, is shown in the upper left part of the picture. The color version of this picture was constructed by compositing black and white images taken through the ultraviolet, clear and orange filters.

    Bild: NASA/JPL

    Read more

  • Vier Ansichten von Callisto in steigenden Auflösungen

    Vier Ansichten von Callisto in steigenden Auflösungen

    Diese vier Ansichten des zweitgrößten Jupitermondes Callisto verdeutlichen, wie höhere Bildauflösungen eine bessere Interpretation der Oberfläche ermöglichen. In der globalen Ansicht (oben links) scheint die Oberfläche viele kleine helle Punkte zu haben, während die regionale Ansicht (oben rechts) zeigt, daß diese Punkte größere Krater sind. Die lokale Ansicht (unten rechts) zeigt nicht nur kleinere Krater und detaillierte Strukturen der größeren Krater, sie zeigt auch eine glatte dunkle Schicht, die große Bereiche der Oberfläche zu bedecken scheint. Die Nahaufnahme (unten links) zeigt eine überraschende Glätte in dieser hochauflösenden Ansicht (30 m pro Bildpunkt) Callistos. Norden ist in allen Bildern oben. Die Aufnahmen wurden mit dem digitalen Kamerasystem der Sonde Galileo zwischen November 1996 und November 1997 gewonnen. Bilder in noch höherer Auflösung (besser als 20 m pro Bildpunkt) werden am 30. Juni 1999 während des 21. Orbits der Sonde um Jupiter aufgenommen werden.

    Bild: NASA/JPL/DLR

    Read more

  • Hochauflösende Ansicht von Callisto mit beweglicher Deckschicht

    Hochauflösende Ansicht von Callisto mit beweglicher Deckschicht

    Diese relativ hoch aufgelöste Ansicht von Jupiter's Eismond Callisto zeigt zwei vermutlich nicht miteinander in Zusammenhang stehende Phänomene, die für die Planetenwissenschaftler ziemlich überraschend waren. Erstens überzieht eine dunkle, beweglich ("mobil") erscheinende Deckschicht Callisto's Oberfläche. Bewegungen dieses Materials treten an Abhängen auf, wie hier an einigen Kraterrändern zu sehen. Zweitens fehlen trotz der hohen Zahl an großen Kratern auf Callisto entsprechend die kleinen Krater, die in Kratergrößen Häufigkeitsverteilungen auf anderen ähnlichen Körpern im Sonnensystem zu sehen sind. Kleine Krater in der Nähe von Abhängen würden durch Abwärtsbewegungen dunklen Materials aufgefüllt, aber wodurch werden die anderen kleinen Krater ausgelöscht? Eine alternative Erklärung ist, daß potentielle Projektile im Jupitersystem weniger kleine Objekte aufweisen als früher angenommen.

    Norden ist oben in der Aufnahme. Das Bild, zentriert bei 17,5° nördlicher Breite und 142,1° westlicher Länge, überdeckt eine Fläche von ungefähr 74 auf 75 Kilometer. Die Auflösung ist etwa 90 m pro Bildelement. Das Bild wurde am 17. September 1997 aus einer Entfernung von 8600 Kilometern durch das Solid State Imaging System an Bord der NASA-Galileo-Sonde während des zehnten Umlaufs um Jupiter aufgenommen.

    Bild: NASA/JPL

    Read more

  • Callisto, globale Farbansicht

    Callisto, globale Farbansicht

    Helle "Narben" auf einer ansonsten dunklen Oberfläche bezeugen eine von zahllosen Impaktereignissen geprägte Vergangenheit des Jupitermondes Callisto.

    Die drei dem Bild zugrunde liegenden Einzelaufnahmen wurden im Mai 2001 von der NASA-Raumsonde Galileo aufgenommen und am DLR-institut für Weltraumsensorik und Planetenerkundung zu einem Farbbild zusammengefügt. Dies ist die einzige vollständige globale Farbaufnahme von Callisto durch die Galileosonde, welche den Planeten Jupiter seit Dezember 1995 umkreist. Von den vier großen Jupitermonden ist Callisto mit 1,8 Millionen Kilometer Distanz der am weitesten von Jupiter entfernte. Mit einem Durchmesser von 4817 Kilometer ist Callisto der drittgrößte Mond im Sonnensystem.

    Callistos Oberfläche ist ziemlich gleichmäßig von Kratern bedeckt, Farbe und Helligkeit variieren jedoch im globalen Maßstab. Die Wissenschaftler glauben, dass die hellen Gebiete im Wesentlichen von Wassereis bedeckt sind, während die dunklen stark erodiert und an Eis verarmt sein dürften.

    Bild: NASA/JPL/DLR

    Read more

  • Jupitermond Callisto, Detail der Oberfläche

    Jupitermond Callisto, Detail der Oberfläche

    This mosaic of two images shows an area within the Valhalla region on Jupiter's moon, Callisto. North is to the top of the mosaic and the Sun illuminates the surface from the left. The smallest details that can be discerned in this picture are knobs and small impact craters about 155 meters across. The resolution is 46 meters per picture element, and the mosaic covers an area approximately 33 kilometers across. A prominent fault scarp crosses the mosaic. This scarp is one of many structural features that form the Valhalla multi-ring structure, which has a diameter of 4,000 kilometers. Scientists believe Valhalla is the result of a large impact early in the history of Callisto. Several smaller ridges are found parallel to the prominent scarp. Numerous impact craters ranging in size from 155 meters to 2.5 kilometers are seen in the mosaic. The images which form this mosaic were obtained by the solid state imaging system aboard NASA's Galileo spacecraft on Nov. 4, 1996 (Universal Time).

    Bild: NASA/JPL/ASU

    Read more

  • Callisto, Mosaik der Asgard-Impaktstruktur

    Callisto, Mosaik der Asgard-Impaktstruktur

    Low-resolution color data were combined with a higher resolution mosaic to produce this infrared composite image of a pair of ancient multi-ringed impact basins on Jupiter's moon, Callisto. The region imaged is on the leading hemisphere of Callisto near 26 degrees north, 142 degrees west, and is almost 1,400 kilometers across. North is toward the top of the picture and the Sun illuminates the surface from the east. Dominating the scene is the impact structure, Asgard, centered on the smooth, bright region near the middle of the picture and surrounded by concentric rings up to 1,700 kilometers in diameter. A second ringed structure with a diameter of about 500 kilometers can be seen to the north of Asgard, partially obscured by the more recent, bright-rayed crater, Burr. The icy materials excavated by the younger craters contrast sharply with the darker and redder coatings on older surfaces of Callisto.

    Bild: NASA/JPL/University of Arizona

    Read more

  • Zwei Ansichten des Jupitermondes Europa

    Zwei Ansichten des Jupitermondes Europa

    This image shows two views of the trailing hemisphere of Jupiter's ice-covered satellite, Europa. The left image shows the approximate natural color appearance of Europa. The image on the right is a false-color composite version combining violet, green and infrared images to enhance color differences in the predominantly water-ice crust of Europa. Dark brown areas represent rocky material derived from the interior, implanted by impact, or from a combination of interior and exterior sources. Bright plains in the polar areas (top and bottom) are shown in tones of blue to distinguish possibly coarse-grained ice (dark blue) from fine-grained ice (light blue). Long, dark lines are fractures in the crust, some of which are more than 3,000 kilometers long. The bright feature containing a central dark spot in the lower third of the image is a young impact crater some 50 kilometers in diameter. This crater has been provisionally named "Pwyll" for the Celtic god of the underworld.

    Europa is about 3,160 kilometers in diameter, or about the size of Earth's moon. This image was taken on September 7, 1996, at a range of 677,000 kilometers by the solid state imaging television camera onboard the Galileo spacecraft during its second orbit around Jupiter. The image was processed by Deutsche Forschungsanstalt fuer Luftund Raumfahrt e.V., Berlin, Germany.

    Bild: NASA/JPL/DLR

    Read more

  • Doppelte Bergrücken, dunkle Flecken und glatte Eisebenen auf Europa

    Doppelte Bergrücken, dunkle Flecken und glatte Eisebenen auf Europa

    Dieses Bildmosaik einer Region auf der südlichen Hemisphäre des Jupitermondes Europa beinhaltet zahlreiche Oberflächenmerkmale, wie sie typisch für die Eiskruste dieses Mondes sind. Bräunlich gefärbte, geradlinig verlaufende (Doppel-)Bergrücken erstrecken sich quer über den Bildausschnitt. Dabei könnte es sich um gefrorene Überbleibsel einstiger "kryo"-vulkanischer (vom griechischen Wort für Eis, kryos) Tätigkeit auf dem Mond handeln: Möglicherweise trat einst entlang von Spalten Wasser oder eine teilweise geschmolzene Substanz an die Oberfläche, was jedoch zu einem sofortigen Ausgefrieren führte, da die Temperaturen auf Europa - in so großer Distanz zur Sonne - extrem niedrig sind. Dunkle Flecken von mehreren Kilometern Durchmesser finden sich fast überall auf dem gezeigten Bildausschnitt. Aus welchen Substanzen sich die doppelten Bergrücken und die dunklen Flecken zusammensetzen, ist nicht eindeutig geklärt; möglicherweise enthalten diese Strukturen Evaporite: Mineralsalze, die in einer Matrix mit hohem Wassergehalt eingebettet sind. Eine (geologisch ältere) blaue Oberfläche, die aus fast reinem Wassereis besteht, liegt unter den Doppelgraten. Norden ist links unten im Bild, und die Sonne beleuchtet die Oberfläche von oben links. Die Bildmitte befindet sich bei etwa 40° nördlicher Breite und 225° Grad westlicher Länge. Der Bildausschnitt deckt etwa eine Fläche von 800 km mal 350 km ab. Die Bildauflösung beträgt 230 Meter pro Bildpunkt. Die Farben wurden kontrastverstärkt, um morphologische Details und die Oberflächenzusammensetzung besser zu betonen. Ein Astronaut, der in einem Raumschiff um diesen kleinsten der vier „Galileischen Monde“ Jupiters fliegen würde und sich die Oberfläche Europas betrachtete, würde diese etwas heller und in weniger kräftigen Farben sehen als hier dargestellt. Die Aufnahmen wurden mit dem digitalen Kamerasystem an Bord der NASA-Raumsonde Galileo während zweier unterschiedlicher Orbits gewonnen.

    Bild: NASA/JPL/DLR

    Read more

  • Europa, auffällige lineare Struktur Rhadamanthys Linea

    Europa, auffällige lineare Struktur Rhadamanthys Linea

    Europa's surface is covered with a vast network of linear features such as cracks, ridges, and bands, as well as other smaller circular features that include pits, spots, domes, and microchaos. This image, created from clear-filter images taken on the Galileo spacecraft's 17th orbit around Jupiter and colorized with lower-resolution images taken on Galileo's first orbit around Jupiter, shows a huge variety of these feature types. Of particular note is the prominent ridge at the center of the image, called Rhadamanthys Linea. While most ridges have a reddish appearance in colorized images such as this enhanced color version, Rhadamanthys appears to have uneven blotches of darker, redder material which are more prominent in some locations than in others. Some scientists have interpreted the appearance of Rhadamanthys to indicate that it is a recently, or perhaps currently, active feature on Europa's surface.

    This image was taken using the Galileo Solid-State Imager (SSI) at a resolution of 224 meters per pixel. North is at the top, and the image is centered approximately at 30 degrees north latitude and 220 degrees longitude. The image was taken on September 26, 1998.

    Bild: NASA/JPL-Caltech/University of Arizona

    Read more

  • Bergrücken und Brüche auf dem Jupitermond Europa

    Bergrücken und Brüche auf dem Jupitermond Europa

    This high resolution image of the icy crust of Europa, one of Jupiter's moons, reveals a surface criss-crossed by multiple sets of ridges and fractures. The area covered by this image is approximately 15 kilometers by 12 kilometers, located near 15 North, 273 West. North is to the top, and the sun is illuminating the terrain from the right. The large ridge in the lower right corner of the image is approximately 2.5 kilometers across, and is one of the youngest features in this image, as it cuts across many of the other features. Note that one ridge has been sheared by a right-lateral fault.

    This image was taken by the Galileo spacecraft on February 20, 1997 from a distance of 2000 kilometers.

    Bild: NASA/JPL/ASU

    Read more

  • Europa, Gebiet mit Bergrücken und Bändern

    Europa, Gebiet mit Bergrücken und Bändern

    The surface of Jupiter's moon Europa features a widely varied landscape, including ridges, bands, small rounded domes and disrupted spaces that geologists called "chaos terrain." This newly reprocessed image were taken by NASA's Galileo spacecraft on Sept. 26, 1998, and reveal details of diverse surface features on Europa. Enhanced-color images like this allow scientists to highlight geologic features with different colors, which are related to chemical compositions of the surface. Areas that appear light blue or white are made up of relatively pure water ice, and reddish areas have more non-ice materials.

    This image shows a region of Europa's surface covered with ridges and bands, with a few small disrupted chaos regions. The long, linear ridges and bands that crisscross Europa's surface are thought to be related to the response of Europa's icy surface crust as it is stretched and pulled by Jupiter's strong gravity. Ridges, a common surface feature type, may form when a crack in the surface opens and closes repeatedly, building up a feature that's typically a few hundred yards tall, a few miles wide and that can stretch horizontally for thousands of miles. In contrast, bands are locations where a crack appears to have continued pulling apart horizontally, producing large, wide, relatively flat features. This image shows both ridges and bands, which interact with each other in complex ways that are somewhat similar to tectonic activity on the Earth.

    The image resolution is 223 meters per pixel, and this image depicts an area about 285 kilometers across.

    Bild: NASA/JPL-Caltech/SETI Institute

    Read more

  • Europa, Gebiet mit dünner zerbrochener Eiskruste in der Conamara-Region

    Europa, Gebiet mit dünner zerbrochener Eiskruste in der Conamara-Region

    Dieses Bild zeigt ein kleines Gebiet auf dem Jupitermond Europa, dünne zerbrochene Eiskruste in der Conamara-Region. Dabei wurde das Zusammenspiel von hoher Bildauflösung mit Farbinformationen der Oberfläche und Eisstrukturen dargestellt. Die weißen und blauen Farben kennzeichnen Gebiete, die von einer feinen Schicht von Eispartikeln bedeckt sind, die bei der Entstehung des rund 1000 Kilometer südlich gelegenen Kraters Pwyll (26 km Durchmesser) ausgeworfen wurden. Einige kleine Krater mit weniger als 500 m Durchmesser stehen im Zusammenhang mit dieser Region. Sie wurden vermutlich zur gleichen Zeit wie die feine Schicht gebildet, als große, intakte Eisblöcke durch die Einschlagsexplosion, die den Krater Pwyll hervorrief, hochgeschleudert wurden. Die unbedeckte Oberfläche hat einen bräunlich-rötlichen Farbton, der durch Mineralien verursacht wird, die mit dem bei der Zerstörung des Gebietes entstandenen und ausgetretenen Wasserdampf aus dem Bereich unterhalb der Kruste befördert und verteilt wurden. Die Originalfarbe der Eisoberfläche war vermutlich ein tiefes Blau, das man an anderen Stellen des Mondes sehen kann. Die Farben in diesem Bild wurden zur besseren Erkennbarkeit etwas verstärkt. Norden ist im Bild oben und die Sonne beleuchtet das Gebiet von rechts. Das Bild ist bei 9° nördlicher Breite und 86,5° westlicher Länge zentriert und umfaßt ein etwa 70 km x 30 km großes Gebiet. Das Bild kombiniert Daten des digitalen Kamerasystems der NASA-Raumsonde Galileo, die während dreier Orbits im Jupitersystem aufgenommen wurden: Farbdaten mit niedriger Auflösung (Violett, Grün und Infrarot), die im September 1996 gewonnen wurden, wurden mit Bildern mittlerer Auflösung vom Dezember 1996 zu einem synthetischen Farbbild kombiniert. Dieses wurden wiederum mit einen Mosaik in hoher Auflösung kombiniert, das am 20. Februar 1997 mit einer Auflösung von 54 m pro Bildpunkt aus einer Entfernung von 5340 km entstand.

    Bild: NASA/JPL/University of Arizona

    Read more

  • Europa, halbglobale Farbansicht in hoher Auflösung

    Europa, halbglobale Farbansicht in hoher Auflösung

    The puzzling, fascinating surface of Jupiter's icy moon Europa looms large in this newly-reprocessed color view, made from images taken by NASA's Galileo spacecraft in the late 1990s. This is the color view of Europa from Galileo that shows the largest portion of the moon's surface at the highest resolution.

    The scene shows the stunning diversity of Europa's surface geology. Long, linear cracks and ridges crisscross the surface, interrupted by regions of disrupted terrain where the surface ice crust has been broken up and re-frozen into new patterns. Color variations across the surface are associated with differences in geologic feature type and location. For example, areas that appear blue or white contain relatively pure water ice, while reddish and brownish areas include non-ice components in higher concentrations. The polar regions, visible at the left and right of this view, are noticeably bluer than the more equatorial latitudes, which look more white. This color variation is thought to be due to differences in ice grain size in the two locations.

    Images taken through near-infrared, green and violet filters have been combined to produce this view. The images have been corrected for light scattered outside of the image, to provide a color correction that is calibrated by wavelength. Gaps in the images have been filled with simulated color based on the color of nearby surface areas with similar terrain types. This global color view consists of images acquired by the Galileo Solid-State Imaging (SSI) experiment on the spacecraft's first and fourteenth orbits through the Jupiter system, in 1995 and 1998, respectively. Image scale is 1.6 kilometers per pixel. North on Europa is at right.

    Bild: NASA/JPL-Caltech/SETI Institute

    Read more

  • Jupitermond Ganymed in natürlichen Farben

    Jupitermond Ganymed in natürlichen Farben

    Natural color view of Ganymede from the Galileo spacecraft during its first encounter with the satellite. North is to the top of the picture and the sun illuminates the surface from the right. The dark areas are the older, more heavily cratered regions and the light areas are younger, tectonically deformed regions. The brownish-gray color is due to mixtures of rocky materials and ice. Bright spots are geologically recent impact craters and their ejecta. The finest details that can be discerned in this picture are about 13.4 kilometers across. The images which combine for this color image were taken beginning at Universal Time 8:46:04 UT on June 26, 1996.

    Bild: NASA/JPL

    Read more

  • Ganymed, globale Ansicht

    Ganymed, globale Ansicht

    Das Bild zeigt eine globale Ansicht der Hemisphäre Ganymeds, die entgegen der Bahnbewegung gerichtet ist und im englischen als "trailing side" ("Heckseite") bezeichnet wird. Die Farben sind verstärkt, um kleinere Unterschiede hervorzuheben. Global wird die Ganymed-Oberfläche von den Polkappen, dem hellen, von Bergrücken geprägte Landschaften und dunkleren Gebieten dominiert. Viele Krater mit mehreren Dutzend Kilometern Durchmesser sind zu sehen. Der violette Farbton an den Polen könnte von kleineren Teilchen herrühren, die das kurzwellige Licht mehr streuen (am violetten Ende des Spektrums). Ganymeds Magnetfeld, das von Galileos Magnetometer-Instrument 1996 entdeckt wurde, dürfte zum Teil für das Aussehen der Polgebiete verantwortlich sein. Im Vergleich zu den Polkappen der Erde sind die Polgebiete Ganymeds weit ausgedehnt. Der Frost der Polkappen reicht im Mittel bis zum 40. Breitengrad hinab, und an manchen Stellen sogar bis zum 25. Breitengrad. Zum Vergleich: Berlin liegt bei 52 Grad nördlicher Breite, und Tucson in der Wüste Arizonas bei 32 Grad Nord.

    Norden ist im Bild oben. Das Farbbild wurde aus Aufnahmen der Filter "Violett", "Grün" und "1-Mikrometer" zusammengesetzt; der 306. Längengrad West befindet sich in der Bildmitte. (Das Zentrum der Trailing side liegt bei 270 Grad West, also etwas rechts von der Bildmitte.) Die Bildauflösung beträgt 9 Kilometer pro Bildpunkt. Die Bilder wurden am 29. März 1998 aus 918.000 Kilometern Entfernung von der SSI-Kamera der NASA-Raumsonde Galileo aufgenommen.

    Bild: NASA/JPL/DLR

    Read more

  • Doppelringkrater Har auf dem Jupitermond Ganymed

    Doppelringkrater Har auf dem Jupitermond Ganymed

    This image shows a heavily cratered region near Callisto's equator. It was taken by the Galileo spacecraft Solid State Imaging (CCD) system on its ninth orbit around Jupiter. North is to the top of the image. The 50 kilometer double ring crater in the center of the image is named Har. Har displays an unusual rounded mound on its floor. The origin of the mound is unclear but probably involves uplift of ice-rich materials from below, either as a "rebound" immediately following the impact that formed the crater or as a later process. Har is older than the prominent 20 kilometer crater superposed on its western rim. The large crater partially visible in the northeast corner of the image is called Tindr. Chains of secondary craters (craters formed from the impact of materials thrown out of the main crater during an impact) originating from Tindr crosscut the eastern rim of Har.

    The image, centered at 3.3 degrees south latitude and 357.9 degrees west longitude, covers an area of 120 kilometers by 115 kilometers . The sun illuminates the scene from the west (left). The smallest distinguishable features in the image are about 294 meters across. This image was obtained on June 25, 1997, when Galileo was 14,080 kilometers from Callisto.

    Bild: NASA/JPL/University of Arizona

    Read more

  • Ganymed, perspektivische Ansicht heller Bergrücken in der Region Uruk Sulcus

    Ganymed, perspektivische Ansicht heller Bergrücken in der Region Uruk Sulcus

    Dieses Bild ist eine auf dem Computer errechnete perspektivische Ansicht von Bergrücken in der Region Uruk Sulcus auf dem Jupitermond Ganymed. Dieses Region ist Teil des hellen gefurchten Gebiets, das mehr als die Hälfte von Ganymeds Oberfläche bedeckt, und in dem die Eisoberfläche zu vielen parallelen Rücken und Gräben aufgebrochen ist. Helles Eismaterial ist auf den Kämmen der Bergrücken zu sehen, während sich dunkles Material in den tiefer liegenden Gebiet angesammelt hat. Die topographische Information, die aus den Aufnahmen von zwei aufeinanderfolgender Vorbeiflügen der NASA-Sonde Galileo an Ganymed gewonnen wurden, zeigen Höhenunterschiede von einigen hundert Metern zwischen den höchsten und den niedrigsten Punkten dieses Gebietes.

    Diese perspektivische Ansicht ist nach Süden orientiert und die Topographie wurde vertikal überhöht. Die Bildmitte befindet sich bei 12° nördlicher Breite und 168° Länge. Die kleinsten erkennbaren Details sind 86 m groß. Die Aufnahme wurde am 6. September 1996 um 18:46:57 UT aus einer Entfernung von 4196 km mit dem digitalen Kamerasystem der Sonde Galileo gewonnen.

    Bild: NASA/JPL/Brown University

    Read more

  • Palimpsest Buto Facula in Marius Regio auf Ganymed

    Palimpsest Buto Facula in Marius Regio auf Ganymed

    Das Bild zeigt ein Mosaik von Buto Facula, einem sogenannten "Palimpsest" im Gebiet Marius Regio auf Ganymed, dem größten Jupitermond. Palimpseste sind helle, fast runde Flecken, von denen man annimmt, daß sie Einschlagsstrukturen sind. Man findet sie vorwiegend aber nicht ausschließlich in Ganymeds stärker mit Kratern bedeckten alten dunklen Gebieten und auch auf Callisto, Ganymeds äußerem Nachbar. Das hochauflösende Bild in der Mitte wurde mit dem digitalen Kamerasystem der Sonde Galileo während der achten Jupiterumrundung aus einer Entfernung von 18.600 km gewonnen. Die Auflösung beträgt 180 m pro Bildpunkt - die kleinsten erkennbaren Details sind etwa 360 m groß. Die Sonne beleuchtet das Gebiet von rechts unter einem niedrigen Winkel, so daß die morphologischen Strukturen durch die Schattenbildung hervorgehoben werden. Norden ist im Bild oben. Der geringer aufgelöste Kontext stammt von der Sonde Voyager 1, die 1979 das Jupitersystem in größerer Entfernung als Galileo durchflog. Die Bildmitte befindet sich 12° nördlich des Äquators bei einer Länge von 24° Ost.

    Bild: NASA/JPL/DLR

    Read more

  • Ganymed, Arbela Sulcus und Nicholson Region in regionaler Ansicht

    Ganymed, Arbela Sulcus und Nicholson Region in regionaler Ansicht

    Diese Ansicht von Nicholson Regio und Arbela Sulcus auf Jupiters Mond Ganymed zeigt den deutlichen Kontrast zwischen dem glatten, helleren Band (Arbela Sulcus) und dem umgebenden, tektonisch deformierten dunklen Gelände. Diese Beobachtung wurde unter anderem auch deshalb durchgeführt, um zwischen verschiedenen theoretischen Modellen entscheiden zu können, die entweder eine tektonische oder eine vulkanische Ursache für die Entstehung von Arbela Sulcus (und auch anderen, geologisch ähnlichen Gebieten auf Ganymed) vorschlagen. Das vulkanische Modell nimmt an, dass eine relativ reine, wasserreiche "Lava" eine ursprünglich tektonisch entstandene Mulde gefüllt hat und sich anschließend abkühlte, wobei eine relativ glatte Obergläche entstand. Tektonische Modelle schlagen vor, dass das ältere, dunkle Gelände Verwerfungs- und Deformationsprozessen ausgesetzt war, wodurch die vormals existierenden Oberflächenformen zerstört wurden und tiefer liegendes reines Eis nach oben gelangen konnte. Die Analyse der Fotos legt jedoch eine dritte, unerwartete Möglichkeit nahe: Arbela Sulcus könnte, ähnlich den Bändern auf Europa, durch eine tektonisch bedingte Teilung der Kruste und nachquellendes Material von unten entstanden sein.

    Norden ist im Bild links oben, und die Sonne bescheint die Oberfläche von Westen. Das Bildzentrum liegt bei 14 Grad südlicher Breite und 347 Grad westlicher Länge; das Bild zeigt ein gebiet von einer Fläche von ungefähr 258 km x 116 km Größe. Die Bildauflösung beträgt 133 Meter pro Bildelement. Die Bilder wurden am 20. Mai 2000 von der SSI-Kamera (Solid State Imaging) an Bord der NASA-Raumsonde Galileo aus einer Entfernung von 13100 km aufgenommen.

    Bild: NASA/JPL/Brown University

    Read more

  • Ganymed, durch geologische Störungen entstandene Steilhänge im dunklen Gebiet Nicholson Regio

    Ganymed, durch geologische Störungen entstandene Steilhänge im dunklen Gebiet Nicholson Regio

    In diesem Bild des dunklen Gebiets von Nicholson Regio, nahe der Grenze zu Harpagia Sulcus, erscheint das raue, alte, dicht bekraterte dunkle Terrain durch eine Reihe von Steilhängen tektonisch zerbrochen. Die zerbrochenen Blöcke bilden eine Folge von "Stufen", ähnlich einem geneigten Stapel von Büchern. Vergleichbare Formen entstehen auf der Erde, wenn die Kruste durch tektonische Verwerfungen zerbrochen wird und die dazwischen liegenden Blöcke auseinander gezogen und rotiert werden. Dieses Bild unterstützt die Auffassung, dass die Grenze zwischen hellem und dunklem Terrain durch sogenannte Dehnungsstörungen gebildet wird.

    Norden zeigt im Bild nach rechts, und die Sonne beleuchtet die Oberfläche von Westen (oben). Das Bild mit Zentrum bei 14 Grad südlicher Breite und 320 Grad westlicher Länge umfasst ungefähr 16x15 Kilometer. Die Auflösung beträgt 20 Meter pro Bildelement. Das Bild wurde am 20. Mai 2000 um 10:14 UTC (Universalzeit) aus einer Entfernung von 2090 km durch die SSI-Kamera an Bord der Galileo-Sonde aufgenommen.

    Bild: NASA/JPL/Brown University

    Read more

  • Ganymed, Detail der dunken Seite

    Ganymed, Detail der dunken Seite

    This image of the dark side of the Jovian moon Ganymede was obtained by the Stellar Reference Unit star camera aboard NASA's Juno spacecraft during its June 7, 2021, flyby of the icy moon.

    Usually used to the spacecraft on course, the navigation camera was able to obtain an image of the moon's dark side (the side opposite the Sun) because it was bathed in the dim light scattered off Jupiter; the camera operates exceptionally well in low-light conditions.

    Bild: NASA/JPL-Caltech/SwRI

    Read more

  • Globales farbverstärktes Mosaik des Jupitermonds Ganymed

    Globales farbverstärktes Mosaik des Jupitermonds Ganymed

    This enhanced image of the Jovian moon Ganymede was obtained by the JunoCam imager aboard NASA's Juno spacecraft during the mission's June 7, 2021, flyby of the icy moon on Juno's 34th pass close to Jupiter.

    The missing top part of the original JunoCam image has been reconstructed, for the most part, using an additional image. To make the new, enhanced image, small surface features have been extracted from elsewhere on Ganymede's surface.

    During the June 7 flyby, Juno passed just 1,038 kilometers above the surface of the Ganymede, which is the solar system's largest moon. The spacecraft has been in orbit around Jupiter since July 4, 2016, but this was the first pass close to one of Jupiter's large moons.

    Bild: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS/Kalleheikki Kannisto © CC BY

    Read more