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Dione und Rhea wurden 1684 ebenfalls von Cassini entdeckt. Die beiden benachbarten Monde sind der jeweils viert- und zweitgrößter Mond des Saturns (1124 km bzw. 1528 km Durchmesser). Mit seiner mittleren Dichte von 1470 kg/m3 gehört Dione mit Titan, Phoebe und Enceladus zu den massereicheren Eismonden des Saturns. Rhea dagegen besteht mit seiner niedrigeren Dichte von 1230 kg/m3 hauptsächlich aus Wassereis.

Hyperion ist ein unregelmäßig geformter triaxialer Körper mit einer Größe von 410 × 260 × 220 Kilometern. Er wurde im Jahr 1848 von den Astronomen William Lassell und – unabhängig davon – William C. Bond und seinem Sohn George P. Bond entdeckt. Hyperion rotiert chaotisch, das heißt die Richtung, in die der Nordpol weist, ändert sich ständig im Verlauf weniger Tage. Seine mittlere Dichte ist mit 570 kg/m3 die niedrigste der neun großen Saturnmonde. Er ist dicht mit Kratern bedeckt, die sich bei Einschlägen in diesem porösen Körper gebildet haben und ihm das Aussehen eines Schwammes verleihen. Dunkles, spektral rötliches kohlenstoffhaltiges Material hat sich in Senken und auf Kraterböden abgelagert.

Überblick über die wichtigsten Fakten zu Saturn und seinen Monden.