Zum Inhalt springen Zur Navigation springen
Zeige Navigation

Ganymed, der dritte der Galileischen Monde, ist mit einem Durchmesser von 5265 Kilometern der größte Mond des Sonnensystems. Er hat eine niedrigere Dichte (1942 kg/m3) als Europa und Io, was darauf hinweist, dass er zu einem großen Teil aus Wassereis besteht, welches mehr als die Hälfte seines Volumens ausmacht. Nahe Vorbeiflüge der Galileo-Sonde an Ganymed bestätigten einen stark differenzierten Schalenaufbau mit einem Kern aus Eisen oder Eisensulfid, einem Gesteinsmantel und darüber einer Eiskruste. Zusätzlich konnte ein Magnetfeld nachgewiesen werden, das im Kern von Ganymed selbst erzeugt wird. Damit ist Ganymed der einzige Mond im Sonnensystem mit einem eigenen Magnetfeld.

Callisto, der äußerste der vier Galileischen Monde, hat einen Durchmesser von 4819 Kilometern und ist damit nur wenig kleiner als der innerste Planet Merkur. Er hat mit 1834 kg/m3 die niedrigste mittlere Dichte der vier großen Jupitermonde. Zusammen mit seinem großen Durchmesser deutet das darauf hin, dass auch Callisto große Mengen an Wassereis enthält.

Jupiter besitzt außerdem ein äquatoriales Ringsystem, das aus drei einzelnen Ringen besteht. Es ist extrem dunkel und wurde erst beim Vorbeiflug von Voyager 1 im März 1979 entdeckt, konnte aber nachträglich in älteren Messdaten der Sonde Pioneer 11 von ihrem Jupiter- vorbeiflug 1974 ebenfalls identifiziert werden.

Überblick über die wichtigsten Fakten zu Jupiter und seinen Monden.

Überblick über die bisherigen Missionen zur Erkundung des Jupiter und seiner Monde.